Wie läuft eine (psychologische) Beratung genau ab?

  1. Buche einen Termin über das Kontaktformular auf meine Website lifewiki.de (du kannst grob deine Situation/ Frage schildern und Terminvorschläge machen).

  2. Es gibt ein kostenloses Erstgespräch über Zoom, bei dem ich mir einen Überblick über dein Anliegen verschaffe und du mich kennenlernen kannst.

  3. Wenn alles für dich passt, machen wir einen Termin für eine Beratungssitzung aus. Dort legen wir zuerst dein Ziel fest und prüfen, wie ich dich am besten dabei unterstützen kann. Wir arbeiten gemeinsam an deinem Anliegen und finden Lösungen, die du in dein Leben integrieren kannst.

  • keine festen Zeiten oder Anzahl an Terminen: wir richten uns ganz nach dir und deinem Anliegen

  • online per Zoom und bald auch vor Ort in Würzburg

  • der Preis orientiert sich an der Dauer & Art der Sitzungen

Und ganz wichtig: Es geschieht nichts, was du nicht willst! Ich biete dir einen sicheren und urteilsfreien Raum.

Noch unsicher? Dann schreib mir einfach eine kurze Nachricht oder teste mein kostenloses Erstgespräch.
Ich freue mich auf dich :)

Beratung, Psychotherapie, Coaching oder etwas ganz anderes?

Es gibt so viele verschiedene Hilfsangebote, dass es manchmal gar nicht so leicht ist, das richtige für sich zu finden. Hier findest du du wichtigsten Unterschiede:

  • Psychotherapie dient der Diagnose und Behandlung von psychischen Störungen mit Krankheitswert und kann nur von psychologischen oder ärztlichen Psychotherapeuten (oder Heilpraktikern) durchgeführt werden. Eine Psychotherapie kann ggf. von deiner Krankenkasse übernommen werden.

  • Beratung ist ein Überbegriff. Bei einer fachlichen Beratung z.B. einer Finanzberatung geht es um die Vermittlung von spezifischen Wissen.
    Bei der begleitenden Beratung und dem Coaching geht es um das finden und erreichen von Zielen und die Lösung von Problemen aus dem Alltag oder dem Beruf ohne Krankheitswert.

Wenn du also unter einer psychischen Krankheit leidet z.B. Depressionen, dann ist eine Psychotherapie der geeignete Weg für dich.
Bei fast allen anderen Problemen sind eine Beratung oder ein Coaching (beides überlappt stark) möglich für dich. Hier erhälst du z.B. Unterstützung beim Treffen schwerer Entscheidung, bei Beziehungsprobleme oder bei deiner persönlichen Weiterentwicklung.

Falls du dir noch unsicher bist, schreib mir gerne eine E-Mail und wir suchen gemeinsam nach dem richtigen Weg für dich :)

Was bringt eine Beratung?

  • In einer Beratung erhälst du Unterstützung im Umgang mit Herausforderungen.

  • Es ist ein urteilsfreier, sicherer Raum, in dem dir Empathie und Verständnis entgegen gebracht werden.

  • Ich bin verschwiegen, höre dir zu und finde gemeinsam mit dir heraus, was du brauchst und wie du das erreichen kannst.

  • Wir bringen Klarheit und Struktur in dein Anliegen und ich begleite dich bei der Überwindung alter Muster und dem Aufbau neuer Perspektiven und Handlungsoptionen.

Wenn das gut für dich klingt, dann buche jetzt dein kostenloses Erstgespräch.

Welche Richtung passt zu mir?

Es gibt vier große kassenrechtlich anerkannte Therapierichtungen in Deutschland.

  • Die systemische Therapie ist z.B. bei Beziehungsproblemen, Familienkonflikten oder wenn das (soziale) Umfeld stark mit dem Problem verknüpft ist, besonders geeignet

  • Die KVT eignet sich besonders bei Ängsten, Depressionen oder Zwängen

  • Die Tiefenpsychologie befasst sich mit inneren Konflikten und die Psychoanalyse versucht das Unterbewusstsein sichtbar zu machen

Grundsätzlich ist aber jede dieser Formen für eine Vielzahl von Herausforderungen im klinischen und subklinischen Bereich geeignet. Außerdem ist es natürlich auch möglich Methoden aus verschiedenen Richtungen miteinander zu kombinieren.

Ich hoffe, ich konnte dir einen ersten kleinen Überblick verschaffen, damit du die beste Richtung für dich finden kannst

Panikattacken - Tipps für Angehörige und Außenstehende

Wenn man als außenstehende Person eine Panikattacke miterlebt, kann das schnell überfordernd sein. Wir klären deshalb kurz und knapp die Fragen:

  1. Was ist eine Panikattacke und woran erkenne ich sie?

  2. Ist eine Panikattacke gefährlich?

  3. Wie kann ich bei einer Panikattacke helfen?

Was ist eine Panikattacke und woran erkenne ich sie?

Eine Panikattacke ist eine relativ kurze Episode (wenige Minuten) intensiver Angst, die mit starken körperlichen Empfindungen einhergeht. Sie können aufgrund eines bekannten furchtbesetzten Auslösers wie z.B. enge Räume oder Sprechen vor Publikum, aber auch ohne erkennbaren Auslöser auftreten. Mögliche Symptome sind dabei:

  • Herzrasen

  • Atemnot

  • Schwitzen oder Zittern

  • Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Schmerzen in der Brust

  • Sehstörungen

  • Rauschen in den Ohren oder Tinnitus

  • Schwindel-, Taubheits- oder Kribbelgefühle

Aufgrund dieser sehr intensiven körperlichen Symptome gehen Panikattacken bei vielen Betroffenen mit akuter Todesangst einher und sind sehr unangenehm.

Es ist allerdings gut möglich, dass eine Panikattacke für Außenstehende “unsichtbar” ist und sich lediglich im Inneren des Betroffenen abspielt, ohne das die Symptome sichtbar sind.

Ist eine Panikattacke gefährlich?

Trotz der intensiven körperlichen Symptome ist eine Panikattacke in aller Regel ungefährlich. Sie hält für gewöhnlich nicht länger als ein paar Minuten an, bevor die Symptome genauso rasch wieder verschwinden, wie sie gekommen sind. Bei starkem Schwindel sollte sich die betroffene Person hinsetzten oder legen, um Stürze zu verhindern. Ansonsten gehen Panikattacken allerdings mit keinen besonderen Risiken einher.

Auch wenn die Symptome zum Teil ernsthaften körperlichen Erkrankungen wie Herzinfarkten ähneln können, sind Panikattacken nicht tödlich.

Wie kann ich helfen?

Zunächst einmal kann man versuchen die betroffene Person anzusprechen und sie zu fragen, was sie braucht. Wenn eine Person bereits häufiger Panikattacken hatte, weiß sie vielleicht schon was ihr am besten hilft.

Hat eine Person zum ersten Mal eine Panikattacke, kann diese schwer von z.B. Herz- oder Erstickungsanfällen zu unterscheiden sein. Wenn man sich nicht sicher ist, ob es sich “nur” um eine Panikattacke handelt, kann der Notarzt gerufen werden. Ansonsten kann es helfen, die Person zu beruhigen und zu versichern, dass die Symptome nach kurzer Zeit wieder abklingen werden und keine Todesgefahr besteht.

Manchen Personen kann Ablenkung z.B. durch Alltagsgespräche helfen, ihren Fokus weg von der Angst zu lenken. Auch kann es hilfreich sein, sich an weniger volle oder reizüberflutete Orte zurückzuziehen. Frage die Person, was ihr gut tun würde und ob sie sich Begleitung wünscht, oder allein sein will.

Am wichtigsten ist es, nicht selbst in Panik zu geraten und Ruhe und Zuversicht auszustrahlen. Leider ist es meist nicht möglich eine Panikattacke einfach “aufzuheben” und man kann oft nur mit der betroffenen Person gemeinsam warten, dass die Angst von selbst abflacht. Trotzdem kann Beistand unterstützend und beruhigend wirken.

Wenn eine Person häufiger Panikattacken erlebt, sollte sie außerdem dazu ermutigt werden, sich professionelle psychologische Hilfe zu suchen. Trotz der intensiven psychosomatischen Symptome sind Panikattacken verhältnismäßig gut therapierbar und können wieder vollständig verschwinden oder unter Kontrolle gebracht werden.

Zurück
Zurück

Social Media